Mal ehrlich, wer unter uns Archiv- und Museumsmenschen kennt das nicht:
Eine Person steht unangekündigt vor der Türe, packt Gegenstände aus, legt diese auf den Tisch und sagt: "Das habe ich noch bei mir gehabt. Könnt ihr das brauchen?"
Als Beschenkter weiß man dabei sofort: Das ist eine rhetorische Frage. Derjenige will die Sachen nicht mehr mit nehmen. Aber du, als vermeintlich Beschenkter, möchtest sie gar nicht haben.
Denn die meisten kommunalen Museen platzen aus allen Nähten. Das wenigste, was sie brauchen können, ist neuer Krimskram. Aber vor den Kopf stoßen möchte man dem Schenkenden, der ja oft in guter Absicht kommt, eben auch nicht.
Wie also löst man einen solchen Fall elegant, zufriedenstellend?

Kommentar schreiben